Ein kleines Beratungsteam arbeitet viel mit Präsentationen, für Kunden und für Workshops. Material gab es genug: Notizen, Gesprächszusammenfassungen, frühere Unterlagen. Eine gute Vorlage im eigenen Erscheinungsbild auch. Und seit Kurzem einen eigenen KI-Assistenten.
Was nirgends stand, war der Weg dazwischen. Was kommt zuerst? Was wird geprüft? Wo entsteht die Folie? Und wer schaut am Schluss drauf?
Ein Weg in sechs Schritten
Ich habe diesen Weg in eine Anleitung übersetzt. Im Assistenten wird das Material geordnet und die Aussage geklärt. Daraus entsteht ein Folienplan: was auf welche Folie kommt. Der geprüfte Text wird als Dokument gesichert. Dann entstehen die Folien in einer Kopie der eigenen Vorlage, auf Wunsch mit KI. Nachbessern und prüfen. Abgeben und festhalten, was man dabei gelernt hat.
Dazu kommen Aufträge zum Kopieren, die häufigsten Stolpersteine mit ihrer Lösung und eine Schluss-Checkliste. Für den Anfang gibt es eine Übung mit eigenen Notizen, bevor es um eine echte Präsentation geht. Derselbe Weg führt auch zum Handout in Word.
Nichts wurde neu erfunden
Die bestehenden Vorlagen blieben die Grundlage, das Erscheinungsbild auch. Neu sind die Reihenfolge und eine klare Regel: «Die KI liefert den Entwurf, ihr die Deutung. Jede Folie geht erst raus, wenn ihr sie geprüft habt.»
Die Anleitung gehört dem Team. Sie ist für die nächste Präsentation gebaut und für jede danach.
Eine Präsentation abzugeben ist eine Leistung. Den Weg zur nächsten mitzugeben auch.